Wie beeinflusst Yoga unsere Gesundheit?

Wie beeinflusst Yoga unsere Gesundheit?

November 19, 2018

Jeder, der schon einmal die alte indische Methode ausprobiert hat weiss: Yoga hat einen wohltuenden Effekt auf Körper und Geist. Auch in der Schweiz ist der Yoga-Boom angekommen und fasziniert immer mehr Menschen.

Praktizierende schwören auf die traditionellen Bewegungen, die laut ihnen nicht nur vorbeugend wirken, sondern Krankheiten auch lindern und sogar heilen können. Doch wie viel und wobei kann Yoga wirklich helfen?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, welche Yoga eine umfassende heilende Wirkung anerkennen.

Zunehmend befassen sich nicht nur Heilpraktiker sondern auch Wissenschaftler und Ärzte mit der Bewegungsform und bestätigen den positiven Einfluss auf unsere Gesundheit.

Durch die vielen verschiedenen Yogastile ist beinahe für jede Art der Beschwerde ein Mittel gefunden.

Rückenschmerzen betreffen fast jeden dritten Menschen mittleren Alters und sind der Grund jeder vierten Krankschreibung. Bewegungsmangel ist der Grund für diese Volkskrankheit, aber auch für andere Gelenk- und Gliederschmerzen. Dabei reicht schon einmal die Woche Yoga aus, um diesen Beschwerden vorzubeugen. Wer bereits unter den Schmerzen leidet, sollte besonders sanfte Übungen auswählen und täglich die Yogamatte für ein paar Minuten ausrollen.

Auch Hüft- und Knieschmerzen, Nackenprobleme und steife Schultern lassen sich mit wenigen Übungen jeden Tag gut behandeln.

Yoga eignet sich dabei besonders gut, da es im Gegensatz zu anderen Sportarten wenig anstrengt und so den Körper schont.

Doch nicht nur physische Beschwerden können mit Yoga gelindert oder geheilt werden. Yoga eignet sich ebenso gut zum Stressabbau und wirkt Wunder bei starker psychischer Belastung.

Die Übungen müssen konzentriert und aufmerksam durchgeführt werden, was auch zu einer intensiveren Beschäftigung mit sich selbst führt. Zum einen nehmen wir unseren Körper durch Yoga besser wahr und lernen, ihn zu kontrollieren. Wer Yoga macht, weiss mit seinem Körper umzugehen und lernt ihn zu schätzen. Dadurch erspart man sich nicht nur die eigenen kritischen Blicke morgens im Spiegel, sondern fühlt sich auch sonst wohler in seiner eigenen Haut.

Gleichzeitig kann man in der ruhigen Atmosphäre seinen Gedanken nachhängen, was in der heutigen oft so stressigen Zeit Gold wert ist. So wird Yoga zu einer ruhigen Oase, in die man zum Glück auch im Wohnzimmer flüchten kann.

Aber auch andere Yogastile können zur Entspannung beitragen. Das Klischee, Yoga sei lahm und langweilig, ist längst überholt. Yoga kann genauso anstrengend und schweisstreibend sein wie jede andere Sportart. Auch zu rockiger Musik und mit viel Schwung können einige Bewegungen ausgeführt werde, hierbei empfiehlt sich dann jedoch, einen entsprechenden Kurs zu belegen. Dort passt ein Lehrer auf, dass alle Bewegungen richtig ausgeführt werden und es nicht zu Verletzungen kommt.

Welche Variante die richtige ist, kann man nur durch Ausprobieren herausfinden. Fest steht jedoch, dass sich Yoga nach einem anstrengenden Tag zum Erholen und Kraftschöpfen bestens eignet. Wer bereits morgens Yoga macht, stärkt sich für den Tag und gibt Stress so gar keine Chance.

Glücklicher Weise ist Yoga wirklich etwas für jedermann, da für die Sportart so gut wie keine Anschaffungen nötig sind. Yoga ist kein Wettbewerb und wird von jedem für sich ausgeführt, nicht, um andere zu beeindrucken. So sind überteuerte Yogapants völlig sinnlos, denn in Jogginghose lassen sich alle Bewegungen genauso gut ausführen.

Ausserdem werden keine zusätzlichen Fitnessgeräte gebraucht, ausser eventuell ein Yogablock, welchen man aber auch sehr preiswert erwerben kann.

Dazu sollte man darauf achten, zum Yoga keinen überflüssigen Schnickschnack mitzunehmen. Wasserflasche, Matte und Sportzeug, wer mag noch Musik, alles andere ist schon zu viel. Dieses leichte Packen gehört zum Grundsatz der Yogabewegung dazu: der Kopf soll wie die Tasche frei und leicht sein, um sich auf Erholung einlassen zu können.



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